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Mitmenschlichkeit statt politischem Kalkül!

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Rottenburg ist bereit, Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen

Die katholischen und evangelische Gemeinden in Rottenburg am Neckar unterstützen die Forderung des Oberbürgermeisters Stephan Neher, Flüchtlinge aus dem Camp „Moria“ auf der griechischen Insel Lesbos aufzunehmen. Das überfüllte Camp ist abgebrannt und die Menschen, die dort seit Monaten unter unwürdigen Bedingungen leben mussten, stehen nun vor dem Nichts. Es fehlt an Existenziellem: Trinken, Essen, Unterkunft.

Diese humanitäre Katastrophe im Camp „Moria“ ist eine Katastrophe mit Ansage. Statt der geplanten dreitausend Geflüchteten waren nun knapp 13.000 Menschen dort eingepfercht. Die Situation ist den Politikerinnen und Politikern in der EU und ihren Nationalstaaten seit Langem bewusst. Immer wieder wird eine „Europäische Lösung“ angemahnt. Und es tut sich: Nichts!

Deshalb muss nun schnelle Hilfe für die Obdach- und Schutzlos gewordenen Menschen auf Lesbos organisiert werden. Die Insel Lesbos ist mit dieser Aufgabe überfordert. Also müssen Geflüchtete in andere Regionen evakuiert werden.

Wir können nicht tatenlos zusehen, wie hier Kinder, Frauen und Männer verhungern oder von Seuchen getötet werden. Unsere Mitmenschlichkeit, unsere christliche Ethik, verbietet das!

Wir fordern deshalb Bundesinnenminister Seehofer und die Landesregierung in Baden-Württemberg auf, den Weg frei zu machen für die Aufnahme von Flüchtlingen in Gemeinden, die dazu bereit sind!

Wir unterstützen unseren Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung in Rottenburg, die schon seit einiger Zeit signalisieren, dass Rottenburg Menschen in existenzieller Not aufnehmen kann. Eine schnelle Aufnahme von 200 - 300 Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen ist in Rottenburg möglich. Lassen Sie es zu!

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